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Herstellung der Kombileuchten-Gläser

Zuerst wurde die Urform des Kombileuchten-Glases aus einem Stück Plastik von Hand erstellt, mit viel Schleifen und Polieren auf Hochglanz. Die Gehäuse wurden aus 3D-Druck erstellt, was für die Urform der Gläser prinzipiell auch möglich gewesen wäre. Dann wurde sie in Silikon abgeformt, siehe Form links oben im Bild. Damit sich die Produktion nachher auch auszahlt, wurde sie 8x vervielfältigt. Danach wurde sie getrennt, um die Kombileuchten in rot/orange und klar/orange herstellen zu können, siehe ganz oben links im Bild. Mit den vervielfältigten Teilen wurde dann die Silikonform für die Produktion hergestellt. Somit können immer insgesamt 9 Kombileuchten-Gläser in einem Arbeitsgang hergestellt werden.

Kombileuchten
Abb: Silikonformen für die Kombileuchtengläser

Das transparent aushärtende Harz wurde mit rot bzw. orangem Pigment angerührt und in der Vakuumkammer entgast. Trotzdem konnte eine Bläschenbildung bei den Gläsern nicht gänzlich vermieden werden. Dieses spezielle Harz musste anschließend im Backofen 1 Stunde ausgehärtet werden. Wenn das Mischungsverhältnis nicht perfekt stimmte, wurden die Gläser milchig und wir mussten wieder von vorne anfangen. Hier hat es sich bewährt, deutlich mehr Harz anzurühren als benötigt wird, weil man bei größeren Mengen das Mischungsverhältnis exakter einhalten kann.

Zuerst wurde der rote bzw. klare Teil in der halbierten Form hergestellt. Die ausgehärteten Teile wurden dann in die Komplettform gelegt und der orange Teil gefertigt. Deshalb ist bei praktisch allen Gläsern etwas oranges Harz auf der anderen Farbe, welches durch Schleifen und Polieren entfernt werden muss. Im Bild unten rechts sieht man links oben ein Glas, wie es aus der Form kommt, und unten das fertig polierte Glas.

Die Kombileuchten für den PistenBully 400 sind über Pistenking erhätlich.

Vakuumpumpe
Abb: Vakuumpumpe und Vakuumkammer
Kombileuchten
Abb: Kombileuchten-Gläser

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